Ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland verdient sein tägliches Brot mit einem Bürojob. Allerdings besitzen nur wenige dieser Personen das Privileg gerne ins Büro zu gehen oder gar Spaß an der Arbeit zu empfinden. Neben den Mitarbeitern kann aber gerade im Büro die Gestaltung der Arbeitsabläufe den Spaß und damit auch die Kreativität und Produktivität massiv anheben.

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Wie sieht das Büro der Zukunft aus?

Arbeitgeber stehen immer mehr vor der Herausforderung die Motivation und Produktivität Ihrer Mitarbeiter oben zu halten und gleichzeitig an das Unternehmen zu binden. Hier sind sich viele Forscher einig: Die Gestaltung der Arbeitsabläufe kann ein entscheidender Einflussfaktor in diesem Vorgang sein.

Früher bestand die Büroarbeit aus geregelten Arbeitszeiten und abzuarbeitenden Aufgaben mit der ein oder anderen Kaffee-Pause. Nur unterbrochen durch die langersehnte Mittagspause und geprägt vom anschließenden entgegenfiebern des Feierabends. Und im Hinterkopf: das Wochenende! Produktivität und vor allem Kreativität blieben dabei auf der Strecke.

Im Büro der Zukunft soll das grundlegend geändert werden. Im Vordergrund steht nicht der strikte Arbeitsablauf, sondern die Effektivität, die Work-Life Balance und die Förderung die Produktivität bzw. Kreativität. Doch wie schafft man die nötigen Voraussetzungen? Durch mehr Spielraum!

  • Keine festen Arbeitszeiten
  • Keine festen Arbeitsplätze
  • Kreativräume
  • Lounge-Ecken

Kreativität benötigt neue Impulse

Neben den Arbeitsabläufen steht hier auch die räumliche Gestaltung im Interesse aktueller Forschungen.  Doch wie kann man durch die Raumgestaltung ein positives Arbeitsumfeld schaffen, in der Kreativität, Produktivität und ein besseres Miteinander gefördert werden? Eines steht fest. Die altbekannte Struktur aus Einzel- oder Massenbüros, in denen Effizienz bei der Raumgestaltung großgeschrieben wird, sterben mehr und mehr aus.

3 grundlegende Faktoren werden im Büro der Zukunft eine wichtige Rolle spielen:

  • Mitarbeitern für unterschiedliche Tätigkeitsbereiche die optimalen Bedingungen schaffen. Häufig wechseln Tätigkeiten innerhalb eines Tages zwischen monoton, kreativ und kommunikativ. Isoliert an einem Schreibtisch wird man wohl nur bei monotonen Arbeiten produktiv sein.
  • Mehr Mobilität schafft mehr Raum. Starre Arbeitsplätze sterben aus. Der Trend geht zur freien Platzwahl, in unterschiedlich gestalteten Räumlichkeiten. Das steigert wissenschaftlich erwiesen Motivation und Produktivität.
  • Begegnungen gewinnen an Bedeutung. Denn Innovationen entstehen zu 99% im planlosen miteinander kommunizieren und ausprobieren. Der Trend geht zum Co-Workingspace.

Allerdings müssen die diversen Verantwortlichen jetzt nicht in die nächste Spielhölle laufen um Kicker, Flipper und Co. oder gar Hängematten zu kaufen. Denn zusammen kreativ arbeiten und Ideen entwickeln ist immer noch eine Frage der Unternehmenskultur und keine Frage der Einrichtung.

Zentraler Schlüssel dabei neue Konzepte zum Leben zu erwecken ist der Mensch. Dieser neigt bekanntermaßen dazu, Bestehendes zu bewahren und Neuem skeptisch gegenüber zu treten. Wer das weiß, kann daran arbeiten.

Schweren Herzens stehe ich nun auch wieder aus unserem gemütlichen Sessel auf. Denn hier schreibt es sich am besten J

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